Den Preis von Wissen Bestimmen
Die Kostenstruktur von Wissen ergibt sich aus den Hauptkomponenten, aus denen Wissen zusammengesetzt ist: Daten, Informationen und Praxis. Daten sind umso kostspieliger, je aufwändiger die Beobachtungsinstrumente sind, die zu ihrer Erzeugung erforderlich werden. Daten sind auch umso wertvoller, je proprietärer und geheimer sie gehalten werden können, sollten sie für Konkurrenten wichtige Informationen liefern. Eine zweite Kostenkomponente von Wissen sind die Kosten der Herstellung von Informationen aus Daten.
Kosten entstehen bei der Produktion von Informationen dadurch, dass Relevanzkriterien entwickelt und angewendet werden, die aus den Flut von Daten bedeutsame Informationen herausfiltern.
Die Kosten von wissensgenerierender Praxis sind noch komplexer. Wissen bezeichnet, wie ausgeführt, eine kommunikativ konstituierte und konfirmierte, also «bewährte» Praxis, in die passendeInformationen an passender Stelle eingebaut werden und in der sich soziale Praktiken zu handlungsleitenden Mustern verdichten. Wissen kann daher als Informationen angesehen werden, die mit Erfahrung, Beurteilung, Intuition und Werten aufgeladen sind. Neue Informationen führen allerdings keineswegs zwingend zu neuem Wissen. Sie können auch ausgeblendet und die Generierung von neuem, aber nicht «passendem» Wissen kann abgelehnt werden.
Die Kosten von Wissen hängen mithin ausser von den Kosten für Daten und Informationen von den Kosten der Herstellung einer sozialen Praxis ab, in der bestimmte Erfahrungsmuster erzeugt und konfirmiert werden. Ein erster Kostenfaktor dafür ist die Zeit, die eine solche Konfirmierung beansprucht. Ein weiterer Faktor, der die Kosten von Wissen bestimmt, ist die Exklusivität einer bestimmten Praxis und die Schwierigkeiten ihrer Realisierung. Die Logik der Wissensökonomie und damit verbunden die Kosten und der der Nutzen von Wissensmanagement werden deshalb so lange nur unzureichend begreiflich sein, als es über die Kosten des Wissens und insbesondere über die Kosten des Nichtwissens nur vage Vermutungen gibt.
Die Lösung für die Bestimmung der Wissens-Werte sowie für alle Branchen und Wissenselemente bietet derzeit als einziger das Seneca System. Link zum Seneca System: www.seneca.de

Wissensbilanz-vergleich-tabelle-3/3
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Nichtwissen von Wissen
Wissenschaft produziert neben neuem Wissen, aber auch Nichtwissen. Am Ende erfolgreichen Forschungsprojekts können zehn neue ungeklärte Fragen stehen, diese wieder zehn Folgeprojekte erforderlich machen. Praktiker müssen unter den Bedingungen ungewissen oder gänzlich fehlenden Wissens entscheiden, ob sie an diesen Maßstäben festhalten oder ob sie sich an Zukunftserwartungen neuere Disziplinen orientieren wollen. Das Nichtwissen muss nicht auf einzelne, exakt eingrenzbare Wissenslücken beschränken, sondern kann auch bedeuten, dass der kognitive Wissen eines Einzelnen insgesamt unzureichend ist: Einzelne Entscheidungsfolgen sind den meisten noch unbekannt, die meisten wissen nicht einmal, wann und wo sie danach suchen sollen. Das führt dazu, dass Risikoabschätzungen vielfach das eingebaute Nichtwissen reproduzieren und steigern, und die Aufmerksamkeit richtet sich dann ausschließlich auf zukünftige Schäden, ihre Wahrscheinlichkeit, Bewertung und Vermeidung, statt darauf, die Möglichkeiten zu erkennen, zu benennen damit das Wissen zu erschließen um Erfolg zu haben, ermöglicht das Seneca Systems.
In der Wissenschaft ist das Fehlende Teil der Erzeugung neuen Wissens. Dass sich bestehende Wissen als falsch erweist und einer Überarbeitung bedarf, ist nichts Außergewöhnlich. Gegenwärtig stellt das Nichtwissen ein Risiko dar: Es gibt keine Politik auf Probe, und es gibt keine Wirtschaftstätigkeit, in der Fehler begrüßt werden. Ihre Risiken unterliegen keiner Ordnung und treffen im Schadensfall die Belegschaft (Siehe Opel). Einen Ausweg bietet das Innovative System Seneca, die auf multidimensionale strategische Veränderungen reagieren kann, in denen neue Technologien, Organisationsformen, ökologische Problemlösungen, ökonomische Ressourcenkombinationen ersonnen und ausprobiert werden können. Die Industrialisierung des Wissens innovativer Strategien, ist die neue Entwicklung von Morgen, Heute die Risiken des Wissen und des Nichtwissens verarbeitet zu wissen ist der Erfolg von Morgen.
Nur das Glauben zu Wissen ist riskant – es könnte sich als falsch erweisen. Wer sich in seinen Entscheidungen ausschließlich auf seine Information verlässt, ist Verlassen. Wer neue Erkenntnisse und Lösungen erkennt, ist klar im Vorteil. Wissen (verstanden als wahrheits- und falschheitsfähige) Aussagen können auch Fehler in sich bergen: schlecht erhobene Daten, spekulative Erklärungen, Prognosen aufgrund von unplausiblen Annahmen, Unmöglichkeit der Anwendung entwickelten Wissens aufgrund von situationsspezifischen Bedingungen. Eine geniale Lösung Bietet hier ein Modul des Seneca Systems das „Wissensmanagement HD“ es liefert aktuell benötigte Information aus dem Wissensmarkt, welches vom Akteuren des Wissensmarktes über das Handeln Entscheiden anderer liefert, die Verlässlichkeit der Information die dann zu Verfügung stehen werden dadurch Objektivierter, weil es mit einer Mächtigen Erfahrungsdatenbank abgeglichen werden kann. Der Mitarbeiter wird mit einem Vergleich konfrontiert, dass sich eine Informationen abgleichen, um die Richtige Entscheidung zu treffen, aber auch das Nutzlosigkeit für ein Projekt / Prozess dadurch auch die Möglichkeit der Wertschöpfung Quantifizieren kann.
Beratung von Wissen und Erfahrung
In fast allen Beratungen wird die Bedeutung von Wissen und Erfahrung und die Entwicklung thematisiert. Gemeinhin wird der Erfahrung eine wichtige Rolle zugesprochen. Personen, die über viel Erfahrung in einem Bereich verfügen, heben sich in vielen Aspekten “positiv” von weniger Erfahrenen ab. Diese Vorstellung liegt den meisten Beratungsprogrammen zugrunde, in denen Kompetenz und Fähigkeit vermittelt werden soll. Es wird angenommen, dass Erzählung und Reflexion von praktischer Erfahrung mit Theorien und von Hörensagen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Fälle zu hoher Kompetenz führen soll. Ein Blick auf die diesbezügliche Praxis fällt jedoch ernüchternd aus: es gibt kaum Hinweise darauf, dass erfahrene Praktiker über eine Form der Expertise (im Sinne Leistungsvermögens) verfügen. Dass ein Vorteil erfahrener Personen für den Bereich Beratung nicht oder nur kaum gesichert werden kann, liegt u.a. in methodischen, konzeptionellen und den Denkmodell Problemen begründet.
Es wird erzählt Erfahrung kann nicht quantitativ bestimmt werden und sie kann nicht unabhängig vom jeweiligen Wissen der Mitarbeiter/innen, Berater/innen betrachtet werden – und umgekehrt. Denn Erfahrung als aktive und kontinuierliche Reflexion der eigenen beruflichen Praxis bewirkt Änderungen im individuellen beruflichen Wissen wie auch der Reflexion immer auch schon Wissen zugrunde liegt. Die Entwicklung praxisrelevanten Wissens kulminiert demnach nicht in der “Anhäufung” rein deklarativen Wissens, sondern ist eingebettet im individuellen Erfahrungsschatz.
Beratung basiert auf unterschiedlichen Arten und Formen von Wissen. Die Entwicklung des Wissens in der Beratung ist nicht mit dem Erwerb eines Zertifikats oder Diploms abgeschlossen. Das grundlegende Wissen mit dem Praktiker unterliegt im Verlauf der beruflichen Praxis vielfältigen Veränderungen.
Diesen Veränderungen der Wissensbasis der Berater/innen konnte im Seneca nachgegangen und es konnte gezeigt werden, dass berufliches Wissen sich in der Auseinandersetzung mit von der Person als bedeutsam erlebten Episoden bildet und Berater ihr Wissen v.a. anhand von authentischen und selbst erlebten Fällen explizieren. Die Bezugnahme auf persönlich bedeutsame Episoden scheint ihnen zu helfen, ihr deklaratives Wissen zu integrieren bzw. zu re-integrieren. Im Verlauf der Wissensentwicklung entwickelt sich demnach eine einheitliche, narrativ angereicherte Wissensbasis; sie erlaubt es erfahrenen Beratern, eine Meta-Perspektive einzunehmen und ihre Arbeit sowie die Bedingungen für ihre Handlungsergebnisse extensiv zu reflektieren. Denn die Veränderungen, zu denen neben der narrativen Anreicherung der Wissensbasis eine zunehmende Kontextualisierung des Wissens gehört, scheinen vom Niveau und Ausmaß der Reflexion gemachter Erfahrungen abzuhängen.
Seneca kann dazu beitragen, quantifiziert den Stand beruflicher Erfahrung für die Bedeutung von Wissensentwicklung zu liefern sowie Markt vergleiche und damit auch Hinweise über eine mögliche Gestaltung von Fortbildungen geben.





















