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Hinweise ignorieren

Hinweise Ignorieren
Hinweise, die uns vor etwas warnen, sind in der Regel zuverlässiger als jene, die uns etwas zu tun empfehlen. So ist der Ratschlag, nicht zu rauchen, wertvoller als jeder andere Gesundheitstipp, den wir unseren Mitmenschen geben könnten. “Die negativen Folgen des Rauchens sind in etwa gleich groß wie die positive Wirkung sämtlicher medizinischer Behandlungsmethoden, die seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelt wurden”, erklärt der Genforscher Druin Burch. “Wer das Rauchen abschaffte, würde der Menschheit mehr Nutzen bringen als jemand, der jede erdenkliche Krebsart heilen könnte.”
Das Gleiche gilt für die Vertreter von Banken: Hätten sie auf den Rat gehört, ihre Kreditinstitute nicht zu vielen unwahrscheinlichen, aber folgenreichen Risiken auszusetzen, stünden sie heute nicht am Rande der Insolvenz – auch wenn sie dann in der Vergangenheit geringere Gewinne gemacht hätten.

Wissensmarkt
Psychologen unterscheiden zwischen Handlungs- und Unterlassungsfehlern. Obwohl ihre Folgen aus ökonomischer Sicht gleich sind – ein Euro, den man nicht verliert, ist ein gewonnener Euro -, gehen Risikomanager unterschiedlich mit ihnen um. Ihnen geht es eher darum, Gewinne zu machen als Verluste zu vermeiden. Ein Unternehmen kann jedoch auch erfolgreich sein, indem es Verlusten vorbeugt, während seine Mitbewerber pleitegehen – und anschließend kann es deren Marktanteile übernehmen.
Echte Großmeister im Schach konzentrieren sich darauf, keine Fehler zu machen; nur Anfänger versuchen zu gewinnen. Auch Risikomanager sind nicht gerade begeistert von der Vorstellung, Werte zu bewahren, indem sie auf Investitionen verzichten. Aber überlegen Sie einmal, wo Sie heute stünden, wenn Ihr Wertpapierbestand in den vergangenen zwei Jahren unversehrt geblieben wäre – in einer Zeit, in der die Bestände aller anderen um 40 Prozent gefallen sind. Wer es geschafft hat, die Hälfte seiner Altersversorgung nicht zu verlieren, ist zweifellos ein Gewinner.
Ratschläge Positiver art – also jene, die eine bestimmte Handlung empfehlen – sind die Domäne von Scharlatanen. In den Wirtschafts- und Karriereabteilungen der Buchläden finden sich jede Menge Erfolgsstorys; dicke Wälzer zum Thema Scheitern gibt es dagegen weit weniger. Weil der Wert negativer Ratschläge – also Empfehlungen, etwas nicht zu tun – geringgeschätzt wird, betrachten Unternehmen das Thema Risikomanagement als nicht gewinnbringend und verschwenden kaum einen Gedanken daran. Stattdessen sollten Konzerne alles, was mit Risikomanagement zusammenhängt, in die einzelnen Profitcenter integrieren und es wie profitable Aktivitäten behandeln – vor allem wenn diese Unternehmen anfällig sind.
Neues Strategie denken

Strategie denken
Das Denken in Strategien ist eine wesentliche Anforderung an alle Projektbeteiligten. Das Seneca Projekt definiert es als “eine interdisziplinäre und ganzheitliche Betrachtungsweise von umfangreichen Sachverhalten und komplexen Zusammenhängen.”
Ziel der “systemischen Strategie Betrachtung” ist die Modellierung, d.h. eine Abbildung der komplexen Realität mit einem vereinfachten und leichter nachvollziehbaren Modell. Die Projektsicht bedeutet konkret, einzelne Elemente des Projekts zusammenzufassen und dieses System unter bestimmten Gesichtspunkten zu analysieren. Dies kann z.B. das System “Mensch-Maschine” sein, das unter ergonomischen Aspekten Anforderungen an die Produktentwicklung ergibt. Ebenso kann das System “Projekt-Projektumfeld” im Seneca als soziopolitisches System aufgefasst werden, das die Bereiche Projektmarketing, Multiprojektmanagement und Benchmarking am Wissensmarkt umfasst.

Strategie Lücken schließen
Die strategische Lücken und die Differenz zwischen strategischen Zielen und den mit maximaler Ausnutzung der operativen Mittel erzielbaren Ergebnisse lassen sich im Seneca System erkennen. Es handelt sich hier also nicht um die Abweichung der wirklichen Situation vom gesteckten Ziel (Soll-Ist-Vergleich), sondern auch um die mangelnde Übereinstimmung der Unternehmensstruktur mit den strategischen Zielen.
Wettbewerbsfaktor Wissen

Wettbewerbsfaktor Wissen

Erfolg zählt
Mit Erkennen des “Wettbewerbsfaktors Wissen” wird der Organisation betrieblichen und überbetrieblichen Wissens immer mehr Beachtung geschenkt. Wissensmanagement hat die Aufgabe, das Wissen der Mitarbeiter eines Unternehmens gewinnbringend zu organisieren. Dies geschieht in Aufgabenbereichen wie Definition von Wissenszielen, Identifikation von Wissen, Wissenserwerb, Entwicklung von Wissen, Distribution von Wissen, Nutzung, Bewahrung und Bewertung von Wissen.
Innerhalb eines Projektes werden die Aufgaben des Wissensmanagements durch das Projektinformationsmanagement erbracht. Die Schnittstelle des Projektes zum betrieblichen Wissensmanagements ist “High Definition”, d.h. die allgemein relevanten Erkenntnisse, die während des Projektablaufes entwickelt wurden. Projekte sind wichtige Quellen neuen Wissens und verdienen daher die besondere Behandlung im Wissensmanagement HD.
Scoocs! Methodologie
Das Scoocs-Ranking ist ein Maß für Popularität. Dazu wird die Präsenz im Internet mit Hilfe der Scoocs-WebRank-Technologie gemessen und veröffentlicht.
In den verschiedenen Kategorien, wie Personen, Unternehmen, Produkte, Orte etc. berücksichtigt der Scoocs-WebRank dabei ganz unterschiedliche Faktoren: Zusätzlich zur generellen Sichtbarkeit werden Personen anhand positiver und negativer Vorkommnisse, wie Ehrungen oder Verurteilungen gemessen. Unternehmen werden auf Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Arbeitsumfeld untersucht, Produkte auf Qualität und Preis und Orte auf Kultur-, Sport-, Freizeit- und Bildungsangebot, sowie Nachhaltigkeit, Wirtschaftsumfeld und Verkehrsinfrastruktur.



















