Computerwelt: Wissensbilanz 2.0
Der Software-Hersteller P&I stellte schon 2007 die Wissensbilanzierung im Projekt »HR-Software von morgen« in den Mittelpunkt seiner Visionen und forcierte seitdem fünf Lösungen auf Basis der eigenen Softwareprodukte P&I LOGA: den integrierten Personalleitstand, fortgeschrittene Szenariotechniken, eine einfache Prozessanpassung, nahtloses Wissensmanagement und, im Zentrum, die Wissensbilanzierung als strategisches Werkzeug des Personalers.
Zum Thema »Von der Wissensbilanzierung zur strategischen Personalentwicklung« präsentierten Günter Koch und Hans-Günter Lindner auf der Personal Austria die Wissensbilanz 2.0. Die Experten zeigten auf, dass in Zeiten vollständiger betriebswirtschaftlicher Standards auch die Summe der »Wissenswerte« eines Unternehmens – also das Human-, Struktur- und Beziehungsvermögen – systematisch inventarisiert werden muss, um ein umfassendes Unternehmenscontrolling abbilden zu können. Im Vergleich zum ursprünglichen Modell von 1999 sind in der jetzt vorgestellten Wissensbilanz 2.0 ein klassischer bilanzieller Aufbau des Humanvermögens und die Integration der Personalstrategie hinzugefügt worden. Damit nähert sie sich den Forderungen des klassischen Rechnungswesens. Koch sieht die Wissensbilanz vor allem als Kernkomponente für die künftige Unternehmensentwicklung und Personalstrategie. Lindner betreut das zugehörige Software-Projekt bei P&I und zeigte bei der Präsentation Ansätze auf, wie eine Wissensbilanz direkt aus P&I Loga und dem neu angeschlossenen System Seneca entwickelt werden kann, aus der sich konkrete Bewertungen des Humanpotenzials und des Unternehmens erstellen lassen. P&I ist damit der erste HR-Software-Hersteller, der ein integriertes Qualifikations- und Wissensmanagementsystem mit Bewertung anbietet. »Da Mitarbeiter und ihr Wissen zunehmend im Zentrum des unternehmerischen Erfolgs stehen, ist es umso wichtiger, deren eigene Humanwerte zu identifizieren, zu pflegen und weiterzuentwickeln«, so Vasilios Triadis, Vorstandsvorsitzender P&I.
Quelle: www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=117979&n=5
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